Anleitung: So geht WhatsApp-Newsletter Marketing

Hat jeder Mensch schon den WhatsApp-Messenger in Deutschland? Wie erreiche ich heute meine Zielgruppe? Welcher junge Mensch schaut eigentlich noch Fernsehen ;)?

Wer sich mit Zukunftstrends beschäftigt, merkt schnell, dass sich derzeit völlig neue Entwicklungen auftun. Mobile Endgeräte verbreiten sich massiv und andere Medien verlieren in bestimmten Zielgruppen stark an Relevanz. Wie dringt man nun in die Wahrnehmung seiner Kunden / Fans erfolgreich ein?

Mit der steigenden Verbreitung des Whatsapp-Messengers könnte dieser Dienst das neue heiße Ding im Newsletter Marketing werden. Mit einer Öffnungsrate von fast 100% und vielen interessanten Funktionen kann es in Zukunft ein weiterer Pfeiler im Marketing-Mix sein. Facebook ist meiner Meinung nach immernoch relevant, nervt aber mit bezahlten und irrelevanten Postings viele Nutzer. Eine Nachricht via Smartphone-Messenger kann subjektiv deutlich intimer wahrgenommen werden. Deshalb ist zu überlegen, ob sich ein WhatsApp-Newsletter lohnen kann.

Ich habe nun einmal meine eigenen Erfahrungen bei der Einführung und Betrieb zusammengefasst.

Wer nutzt WhatsApp-Newsletter Marketing heute schon?

Da gibt es schon einige renommierte Referenzen:

  • Augsburger Allgemeine
  • Bunte
  • Focus
  • Bild Zeitung (Transferticker der Bundesliga)
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So sieht der WhatsApp Newsletter der Augsburger Allgemeine aus

Welchen Anbieter soll man für den WhatsApp-Newsletter wählen?

Als Anbieter kommt z.B. WhatsBroadcast.de in Frage. Dieser Dienst lässt sich via Online-Tool steuern, dass alle zeitintensiven Aufgaben übernimmt und gegenüber dem manuellen Versand große Vorteile bietet. Meine kurze Erläuterung bezieht sich auf diesen Dienst. Weitere Anbieter füge ich unten bei den Linktipps dazu.

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Alles im Griff: Mit dem Backend von whatsbroadcast.de

#1 Unterteile deine Zielgruppe („divide and conquer“)

Nicht jeder interessiert sich für die gleichen Inhalte. Es gibt die Möglichkeit, dass Abonnenten vor Präferenzen angeben. Deshalb macht es Sinn seine Zielgruppen sinnvoll zu unterteilen. Beispiel Jobangebote in der Hotelbranche: Unterteilung in z.B. Servicekräfte und Küchenpersonal.

#2 Kenne die (Smartphone)-Pausen der Zielgruppe

Wann ist Raucher oder Smartphonepause angesagt? Wie arbeitet deine Zielgruppe genau? Im Schichtbetrieb? Oder ganz klassisch mit Feierabend? Was macht deine Zielgruppe am Wochenende? Schicke deiner Zielgruppe erst dann deine Nachrichten, wenn sie aufnahmebereit ist.

#3 Streue relevante Inhalte mit deinem WhatsApp-Newsletter

Alter Grundsatz des Online-Marketings: Der Kunde freut sich über relevante Inhalte von hoher Qualität. Das Whatsapp-Newsletter-Marketing kann also nur funktionieren, wenn die Inhalte gut sind. Humorvolle Bilder und lustige Videos können dank WhatsApp-Gruppen sehr schnell verteilt werden (viral gehen).

#4 Nerv deine Fans nicht!

Wer möchte schon zum zehnten mal auf ein kommerzielles Angebot im Onlineshop hingewiesen werden? Daher sollte ein guter Mix aus Information, Bilder und Videos verschickt werden.

Beispielpost: So kann Shopwerbung aussehen, man sollte es aber nicht Übertreiben!
Beispielpost: So kann Shopwerbung aussehen, man sollte es aber nicht Übertreiben!

#5 Verwende URL Shortener

URL Shortener wie bitly sind eine gute Möglichkeit kompakte URLs zu erstellen und danach eine Auswertung der Klicks zu haben. Somit fällt die Erfolgskontrolle sichtlich leicht.

#6 Arbeite konstant an dem Aufbau der Fanbase

Die Gewinnung von Abonennten kann einen großen Zeitraum in Anspruch nehmen. Deshalb ist hier Durchhaltevermögen gefragt! Entsprechende Banner zum Eintragen der Handynummer sollten an prominenter Stelle auf Webseiten platziert werden. Auch der Hinweis in anderen Social-Media Kanälen kann diesen Prozess beschleunigen.

#7 Arbeite an einer übergeordneten Strategie

… To be continued

Credits:
Vielen Dank an Geoffrey Goldsworthy für die inhaltlichen Inspirationen!

Weitere Anbieter:
whatspro.de
whappodo.com

2 Gedanken zu „Anleitung: So geht WhatsApp-Newsletter Marketing“

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