Was ist Web2py und wofür verwendet man es?

Web2py ist ein Open-Source-Framework für die Entwicklung von Datenbank basierten Webanwendungen. Es ist in der Programmiersprache Python geschrieben.

Seit einige Jahren arbeite ich nun damit. Es hat sich für viele Anwendungsfälle
als tauglich erwiesen.

Dies sind die Gründe, warum mir Web2py so gefällt:

  • Ermutigt den Entwickler saubere Software-Programmierprinzipien anzuwenden (MVC – Pattern, Serverseitige Sitzungen)
  • Fokus auf Datensicherheit (standardmäßige Validierung, Maskierung von Ausgaben => verhindert SQL-Injections, Cross-Site Scripting und unsichere indirekte Referenzierung)
  • Flache Lernkurve (Tutorials, Dokumentation, Google Gruppe)
  • Abstraktionsschicht für Datenbankabfragen (DAL)
  • Sauberes Python statt dirty PHP ;)!
  • Abwärtskompatibilität seit 2007
  • Funktioniert „out of the box“ ohne komplizierte Installation

Was ist schlecht an Web2py?

  • Keine asynchrone Kommunikation wie Node.js
  • Kein großer Marktanteil
  • Deployment auf dem Server nicht ganz einfach (Abhilfe: pythonanywhere.com)

Für welche Szenarien eignet sich Web2py nicht?

  • Webanwendungen, die mit mehreren Benutzern in Echtzeit funktionieren sollen (Besser: Node.js)
  • Überdimensioniert für einfache Projekte, wie simple Websites oder Blogs (Besser: WordPress)

Fazit über Webp2y

Welches Framework man also jeweils zum Einsatz bringt, entscheidet der Anwendungsfall. Web2py überzeugt durch seine Stärken für „mittelgroße“ Projekte, die eine eigene Logik brauchen. Für einfache Webprojekte wäre es überdimensioniert. Eine Alternative wäre das Framework Django.

Anfangen mit Web2py

Wer sich jetzt weiterführend für die Philosophie des Frameworks interessiert, dem sei dieses Video ans Herz gelegt.

 

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