Ein genauer Blick auf ICOs – Bitcoin Munich Meetup

Anwalt Sasha Borovik spricht über die Risiken von ICOs
Anwalt Sasha Borovik spricht über die Risiken von ICOs

Am 20. Juni 2017 fand in München das Meetup „A deeper look at ICOs“ in München statt. Da das Thema ICO aktuell kontrovers diskutiert wird, war Spannung garantiert. (Zur Erklärung: Bei einem ICO können Investoren via Cryptowährung in Unternehmen investieren)

Der Abend wurde von Andranik Tumasja von der TUM begonnen. Er gab einen Überblick über mögliche Geschäftsmodelle und die Startup-Szene rund um Blockchain. Seine Ausführungen waren auch ein guter Einstieg in die Thematik.

Mögliche Blockchain Geschäftsmodelle
Potenzielle Blockchain Geschäftsmodelle

Als nächstes war Christina Carrascosa an der Reihe. Sie führte ein Demo von Fluon Ecosystem vor, einem „P2P Asset Management Ecosystem“. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt alle physischen Dinge in unserer Welt mit einem Token auszustatten und so „Handelbar“ zu machen. Am Ende des Vortrags ging Sie noch auf rechtliche Rahmenbedingungen ein.

Sind Initial Coin Offerings (ICOs) illegal? Sascha Borovik antwortet…

Der interessanteste Gast des Abends war Sasha Borovik von CloudEO, der ausführlich über die rechtlichen Risiken von ICOs sprach. Zusammenfassen ließe es sich wie folgt: Aktuell sind 80% der ICOs wahrscheinlich illegal. Vor allem im Zusammenspiel mit den Amerikanischen Behörden könnte es einige Probleme geben, die vor allem aus der wenig regulierten und unsicheren Gesetzeslage resultieren. In Zukunft läuft das Konzept eines ICOs dann eher in Richtung TGE (token generation event)

Alles in allem war dies eine super Veranstaltung für alle Interessierte an Kryptowährungen und es lohnt sich in jedem Fall diese neue Art der Unternehmensfinanzierung im Auge zu behalten. Wie Sasha Borovik aber schon eindringlich erläutert hat, gibt es auf jeden Fall aber im Zusammenspiel mit den Amerikanischen Behörden einige Fallstricke.

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