Gedanken zur Klarheit

Im Buch „Die Kunst des klugen Handelns“ von Rolf Dobelli habe ich ein paar sehr schöne Absätze zum Thema „Klarheit“ gefunden:

„Aber auch in akademischen Sphären grassiert, wie gesehen, die Plapperei. Je weniger Resultate eine Wissenschaft generiert, desto mehr neigt sie dazu. […] Je schlechter eine Unternehmung läuft, desto größer die Plauderei des CEOs. Hinzu kommt oft noch das Plapper durch Taten, also Hyperaktivität.“

„Eine löbliche Ausnahme ist der frühere CEO von General Electric, Jack Welch. Er sagte in einem Interview: „Sie glauben es nicht, wie schwierig es ist, einfach und klar zu sein. Die Leute fürchten, dass sie als Einfaltspinsel gesehen werden. In Wirklichkeit ist es gerade umgekehrt. Er führt weiter als Fazit aus: „Geplapper maskiert Nichtwissen. Ist etwas nicht klar ausgedrückt, weiß der Sprecher nicht, wovon er spricht. Die sprachlichen Äußerung ist der Spiegel der Gedanken: Klare Gedanken – klare Äußerungen. Unklare Gedanken – Geplapper.“

Oder etwa mit den Worten von Franz Josef Srauß:

Man muß einfach reden, aber kompliziert denken – nicht umgekehrt.