Erstellung eines Growth Hacking Dashboards mit Tableau

Growth Hacking bedeutet die Verknüpfung von so unterschiedlicher Fähigkeiten wie Kreativität, wirtschaftlichem Verständnis und technischer Expertise. Mit bestimmten Kniffen kann das Wachstum eines Produktes oder einer Dienstleistung nach oben skaliert werden (economies of scale). Es greift zurück auf die Werkzeuge von so unterschiedlichen Disziplinen wie Online-Marketing, Social-Media und Programmierung.

Doch was steckt ganz konkret abseits des Buzz-Wortes dahinter? Meiner Meinung nach basiert Growth Hacking auf der Definition von ganz bestimmten Schlüsselparametern (KPI’s -> Kennzahlen), die aus den Datenquellen generiert werden. Dabei besteht das „Spiel“ nun darin diese Kennzahlen nun möglichst weit nach oben zu treiben. Somit werden alle Marketingmaßnahmen einer extremen Erfolgskontrolle unterworfen. Es kann genau geprüft werden, ob die Strategie aufgegangen ist.

Grundlage: Daten sammeln aus verschiedenen unterschiedlichen Quellen

Growth Hacking basiert auf der Datensammlung, Visualisierung und Entscheidungsfindung
Growth Hacking basiert auf der Datensammlung, Visualisierung und Entscheidungsfindung inklusive Anpassung der Strategie

Henry Ford sagte einmal: „Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.“. Durch den Ansatz des Growth Hacking und der Erfolgskontrolle können die von Herrn Ford genannten Streuverluste minimiert werden. Dazu muss nach der Definition der Kennzahlen dann die entsprechenden Daten gesammelt werden. Nach der Visualisierung folgt dann die Entscheidungsfindung und wenn notwendig eine Korrektur der Strategie.

Die Datenvisualisierung (Dashboarding oder Reporting) basiert auf der Sammlung und Auswertung von Marketingdaten die aus verschiedenen Quellen kommen
Die Datenvisualisierung (Dashboarding oder Reporting) basiert auf der Sammlung und Auswertung von Marketingdaten die aus verschiedenen Quellen kommen

Die Marketingdaten kommen aus allen möglichen verfügbaren Quellen. Dazu zählen: Webplattformen, SEO-Kennzahlen (z.B. Sistrix), Social-Media-Daten, unternehmensinterne ERP-System oder Daten aus Google Analytics. Bei großen Datenmengen empfiehlt sich je nach Szenario auch ein Data Warehouse. (Dieses kann auch in der Cloud gehostet werden)

Ein Data Warehouse kann je nach Datenmenge sinnvoll sein
Ein Data Warehouse kann je nach Datenmenge sinnvoll sein

Tableau als Visualisierungssoftware im Growth Hacking

Für eine Visualisierung großer Datenmengen eignet sich insbesondere Tableau. Dieses wurde zum wiederholten male im Gartner Magic Quadrant als führende BI-Software ausgezeichnet. Des weiteren überzeugt die Software im Handling und Usability. Dashboards und Reports lassen sich auch in die Cloud hochladen und via Email automatisch erzeugen.

In den nächsten Beiträgen zum Growth Hacking mit Tableau werde ich weiter ausführen, wie entsprechende Dashboards gebaut werden können. Damit werden die oben gezeigten Datenquellen zusammengeführt und für die Entscheidungsfindung eingesetzt.

 

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